Die Ronquières Pute
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Das Rasseportrait

Die Ronquières Pute

 Ronquières Pute (Jungputer)

 Name

                 Ronquieres Pute

 Gewicht 

   9,0-10,0 kg (m), 4,0-5,0 kg (w)

 Eieranzahl

   ca. 60 Eier/Jahr mit ca.70 g Gewicht

 Farben

Hermelin, Gelbschulter, Beigefarbig, Weiß, Rebhuhnfarbig. Viele Farben sind in anderen Ländern unter anderem Namen bekannt. Hermelin z. B. ist die Cröllwitzer in Deutschland.

 Bruttrieb

hervorragend

 Besonderheiten

gute Weidepute, hervorragende Fleischqualität, übertrifft alle anderen Puten durch ihre Vitalität und Fruchtbarkeit. Gilt als Portionspute.      

Die Ronquières Pute ist eine sehr alte Rasse, von denen die ersten Beweise zurückgehen in das sechzehnte Jahrhundert, nur wenige Jahrzehnte nachdem die Pute in Amerika von den Spaniern entdeckt wurde. Diese Rasse bekam ihren Namen durch eine Ortschaft in der Nähe von Ronquières Brüssel, wo diese Rasse seit dem achtzehnten Jahrhundert in großem Maßstab gezüchtet wurde.  Zu diesem Zeitpunkt wurde diese Rasse bereits in allen Teilen Belgiens gehalten. Die beiden Weltkriege haben jedoch diese Pute fast ausgerottet. Nur die Hermelin Sorte konnte überleben, in Deutschland unter dem Namen "Cröllwitzer". Erst zu Beginn der neunziger Jahre, wurde durch Zufall ein sehr kleiner Bestand von Zuchttieren anderer Ronquières Sorten in der Region Campine in Belgien gefunden. Inzwischen konnten alle ursprünglichen Schläge wieder ohne Einkreuzung und Kreuzungen mit anderen Rassen gezüchtet werden.

Die Ronquières ist nicht eine leichte Pute jedoch ist ihr Fleisch ist von sehr hoher Qualität. Die Ronquières übertrifft alle anderen Putenrassen durch ihre Vitalität und Fruchtbarkeit.  Die Hennen legen sehr gut, sind gute Brüterinnen und ausgezeichnete Mütter. Die Küken wachsen meistens, ohne irgendwelche Probleme auf.  

Aussehen: Die Ronquières ist eine sehr leichte Pute (Portionspute), die Hähne wiegen 9 bis 10 Kilo und die Hennen 4 bis 5 Kilo. Der Schnabel ist gelblich mit einem bläulichen Ansatz. Die Beine und Zehen sind immer hellgrau. Das Gefieder zeigt immer eine Reihe von Rasse-spezifischen Merkmalen in jeder Sorte (mit Ausnahme der weißen). Die Primärfarben sind immer dunkler als die Sekundären und zeigen ein typisches "stippling". Alle anderen Federn neigen zu einer "Bleistift Markierung" (wie die dunklen Brahma) und einem sehr feinen weißen Rand folgt der breite schwarze Rand an jeder Feder

Die Ronquières gibt es in verschiedenen Farbschlägen:

Hermelin

Gelbschulter

Beigefarbig

Weiß

Rebhuhnfarbig

Einige dieser alten Sorten sind in verschiedenen Ländern unter einem anderen Namen bekannt.  In Deutschland haben wir die  Cröllwitzer (Hermelin) und Krefelder (Rebhuhn), in Frankreich die Tricoloré du Colorado (Gelb-Schulter) und in den USA die Royal Palm (Hermelin) und Sweetgrass (Gelb-Schulter).  Alle Ronquières Sorten sind sehr alt und auf sehr alten Fotos und Gemälden zu sehen. Das älteste Gemälde mit einer Ronquières Pute ist in Antwerpen zu sehen stammt von 1566!

Rassebeschreibung: Herwig zum Berge 

 Fotos: Herwig zum Berge

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Weiterführende Literatur
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Hühnerenzyklopädie
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Kunstbrut - Handbuch für Züchter
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Kramers Taschenbuch der Rassegeflügelzucht
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