| Merinofleischschaf -Rasse beschreibung |
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Das Rasseportrait Merinofleischschaf
Das Merinofleischschaf wird in Deutschland seit 1903 züchterisch bearbeitet. Der Import der Rasse Ojevas Merino (Spanischer Feinwollschafe) im Jahr 1765 und deren Einkreuzung in deutsche Landrassen legte quasi den Grundstein für die Zucht der Merinofleischschafe. Der
unterschiedlich starke Einsatz spanischer Merinoböcke auf dem Wege der Elektoral-
und Negrettischafe Deutsche Edelschafe Merinotuch-,
-stoff-, und Merinokammwollschafe. Der
Einsatz von Böcken der französischen Rasse Merino Precoce und der
englischen 1903 wurde das Merinofleischschaf als
Rasse anerkannt, aber herdbuchmäßig noch bis 1914 in unterschiedlichen
Zuchtrichtungen geführt. Erst 1933 wurde nach HÜHNERSDORF (1944) ein
einheitliches Zuchtziel für die Rasse Merinofleischschaf wirksam, das
bis 1954 Gültigkeit behielt.
Das Merinofleischschaf ist ein mittelgroßes Schaf mit guter Fruchtbarkeit und betonter Fleischleistung. Es ist besonders geeignet für futterwüchsige Böden in Acker- und Grünlandgebieten. Die feine, weiße Wolle hat einen Durchmesser von 22 - 26 Mikron (A- bis A/B-Feinheit). Das Merinofleischschaf eignet sich für die Hüte-, Koppel- und Stallhaltung. Es liefert beste Schlachtkörper tägliche Zunahme 350 - 400 g, 2000 - 2100 StE je kg Zuwachs, Schlachtausbeute ca. 50 %. Verbreitet ist es vorwiegend in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bestand 2004 war 4754 Muttertiere. Bilder: ©Dieter Jäger Quelle: KNUT STRITTMATTER Die Feinwollrasse Merinofleischschaf in Deutschland - Stand und ProblemeText: Herwig zum Berge
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