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Das Rasseportrait Ölandsgans
Im 19. Jahrhundert waren Gänse auf Öland nichts besonderes. Die Ölandsgans
entstand Anfang des 20. Jahrhunderts. als sie ihr weiß-grau gemustertes
Federkleid erhielt. Im Gegensatz zur Skånegans ist die Ölandsgans so
leicht, dass sie in der Lage ist, zu fliegen. Die zahme Gans ist eines der
ältesten Haustiere Schwedens. Früher gab es in der Regel Gänse auf jedem
Hof. Sie sind pflegeleicht, umgänglich und schön anzusehen. Gänse sind
wachsame Tiere mit gutem Gehör, die deswegen auch gerne als Wächter auf
den Höfen genutzt worden. Die Ölandsgans, die eine kleine und leichte Gans
ist, ist von den zahmen Gänsen der Wildgans am ähnlichsten. Sie kann
fliegen und bebrütet ihre Eier. Das liegt daran, dass die Öländer ihre Gänseherden
gerne mit Wildgänsen mischten. Man holte Eier von wilden Gänsen und brütete
sie zu Hause auf dem Hof aus. Die "wilden" Gänse paarten sich
dann mit den zahmen. Die Art wurde lange als ausgestorben betrachtet, bis
man in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts Ölandsgänse in Västergötland
fand. Dort lebte ein Ölandsbauer, der auf das Festland gezogen war und
seine Gänse mitgenommen hatte. Alle nun lebenden Tiere stammen von seiner
kleinen Herde ab
Fotos und Rassebeschreibung: Maren Kamke
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