Augsburger Huhn

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Das Rasseportrait

Das Augsburger Huhn

Augsburger Huhn und Hahn

Augsburger Hühner wurden um 1870 aus La Fleche mit schwarzläufigen Lamotta erzüchtet. Das Augsburger Huhn als einzige Bayerische Hühnerrasse im Bundesdeutschen Standard ist ein Landhuhntyp und ein reines Schönheitshuhn. 

Trotzdem kann man auch die Legeleistung, mit durchschnittlich 180 , durchschnittlich 58 gr schwere weißschalige Eier per Jahr, als recht gut bezeichnen.

Hauptsächliches Merkmal ist der sogenannte Becherkamm. Beim Hahn steht der Kamm aufrecht und beginnt vorn am Schnabel einfach, teilt sich jedoch nach dem 1. oder 2. Zacken zu einem becherförmigen Becherkamm. Dieser wird so gefordert, dass die beiden hinteren Teile wieder geschlossen wirken. Zum Becherkamm passend wirken die mittelgroßen dünnen Kehllappen und die ovalen weißen Ohrscheiben bieten den entsprechenden Kontrast. 
Augsburger Hühner fanden zunächst ihre Verbreitung im Schwäbischen und im Schwarzwald. Trotzdem in den 60er Jahren sehr beliebt, waren sie in den 90er Jahren fast ausgestorben. Doch wegen ihrer frühen Reife, ihrer zahlreichen Eier und ihrer Frohwüchsigkeit konnte sich die Rasse halten. Aus dem DDR-Standard wurde der blaue Farbschlag übernommen, sodass das Augsburger Huhn heute in zwei Farbenschlägen gezüchtet wird.

Das Hauptproblem bei der Zucht des Augsburger Huhnes ist die Tatsache, dass der Becherkamm spalterbig ist. Denn eine Verpaarung zweier Becherkamm Tiere bringt statistisch gesehen 25% Hörnerkämme, 25% Einfachkämme und 50% Becherkämme. Dabei sind jedoch nicht alle Becherkämme auch für die Schau geeignet. Viele Kämme wirken zu hoch oder fallen seitlich zur Seite.

Rassebeschreibung:  Herwig zum Berge Nutztier-Arche Suderbruch

 Foto:  ©Beate Milerski

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Weiterführende Literatur
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Groß- und Wassergeflügel
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Kunstbrut - Handbuch für Züchter
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Kramers Taschenbuch der Rassegeflügelzucht
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