Das Murnau Werdenfelser Rind
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Das Rasseportrait

Das Murnau Werdenfelser Rind

Das Murnau-Werdenfelser Rind ist ursprünglich in Südbayern - Werdenfelser Land, Murnauer Moos - beheimatet, und wird auch als Oberländer bezeichnet. Die Murnauer zählen zu den extrem gefährdeten Haustierrassen

Die Murnauer sind hell- bis dunkelgelb, dunkles Flotzmaul mit hellem Rand (Mehlmaul), dunkle Augen mit ebenfalls hellem Rand, dunkle Zunge und hellem Aalstrich. Sie sind behornt und haben ausgesprochen harte Klauen, wodurch sie für die Haltung in Feucht- bzw. Sumpfgebieten geeignet sind. Auch die heutigen Murnauer gelten noch immer als sehr robust und langlebig, mit einer durchschnittlichen Milchleitung von 4000kg/Jahr. Die Milchproteine sind einmalig in ihrer Zusammensetzung und Vielfalt.


Die Murnau-Werdenfelser Rinder gehören zu den ältesten Rinderrassen der Welt. Ihre Entstehungsgeschichte geht auf die Klöster Ettal und Murnau zurück. Die rote Landrasse der Region wurde mit dem gelben Tiroler Rind, aber auch mit Murbodener, Braunvieh, Mürztaler und Ellinger gekreuzt. Genetisch besteht eine enge Verbindung zum Braunvieh und eine etwas weitere zu den Murbodnern und Tirloer Grauvieh.

Bei einer Viehzählung im Jahre 1896 wurden über 61.000 Murnau-Werdenfelser in Bayern gezählt. 2004 gab es noch 10 MLP-Betriebe mit insgesamt 125 Murnauern.

Rassebeschreibung und Fotos: Wagyuhof, Familie Goi

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Weiterführende Literatur
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Gefährdete Nutztierrassen
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Seltene Haus- und Nutztierrassen
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Genetische Vielfalt von Rinderrassen
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