| Bentheimer Landschaf -Rasse beschreibung |
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Rasse-Kurz-Info:
Das Rasseportrait Bentheimer Landschaf ![]() ©Beate Milerski Das Bentheimer Landschaf stammt vom vom "Deutschen Landschaf" ab. Dieses waren einfache, genügsame Heideschafe, die aber keine Schnucken waren. Dieses Landschaf wurde in der namengebenden Grafschaft Bentheim mit niederländischen Drentheschafböcke gekreuzt. Dadurch entstand ein grossrahmiges Heide- und Moorschaf mit einer hervorragenden Marschfähigkeit, was es für die dort übliche Wanderschäferei ideal machte. Vor Ende des 1.Weltkrieges schien es aber noch keine klar definierte Rasse zu sein. Die wirkliche züchterische Bearbeitung dieser Rasse fand erst ab den 1930er Jahren statt. Das Bentheimer Landschaf hatte stets nur eine lokale Bedeutung im Weser-Ems-Gebiet. Die auch hier verbesserte landwirtschaftliche Bodennutzung mit einhergehender Vernichtung von Heide- und Moorflächen liess dann aber so ein genügsames Schaf uninteressant werden, so dass zu Anfang der 1980er Jahre nur noch eine Herde vorhanden war. Mittlerweile hat sich der Bestand etwas erholt. Das Bentheimer Landschaf gilt auch heute noch als anspruchslos und widerstandsfähig. Die hohe Fruchtbarkeit mit einem Ablammergebnis bis zu 150% spricht für sich. Die sehr harten Klauen und die geringe Anfälligkeit für Moderhinke sind ein Muss für ein Schaf, welches heute oft zur Pflege von Moor- und Heideflächen eingesetzt wird. Zudem weisen sie ein interessantes Zeichnungsbild auf: Am Kopf und an den Ohren und an den Beinen zieren es dunkelbraune Flecken. Ansonsten ist es weiss mit einem Ramskopf ohne Hörner und einem langen behaarten Schwanz.
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