Die Rove Ziege
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Das Rasseportrait

Die Rove Ziege


Die Rove Ziege ist äußerst widerstandsfähig und kann das karge Futter sehr gut nutzen. Sie hilft in dem trockenem Mittelmeerwald sogar bei Feuerschutzeinrichtungen. Hauptsächlich wird die Ziegenmilch zu zahlreichen lokalen Käsesorten (z.B. Brousse du Rove) verarbeitet. Früher benutzten die Hirten Ziegenböcke als Führer für ihre Merinoschafherden, wenn sie im Sommer auf die Alm gingen.
Die Rove Ziege gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert in Südfrankreich, genaueres über die Herkunft ist jedoch leider nicht bekannt. Der Name dieser Rasse ist auf den Namen eines Bergdorfes westlich von Marseilles zurückzuführen. 1960 gab es noch ca. 18.000 Tiere, 20 Jahre später lediglich ca. 500. Dieser extrem starke Rückgang ist zum einen auf den allgemeinen Rückgang der Ziegenhaltung zurückzuführen. Zum anderen hat das Aufgeben des sommerlichen Almauftriebes die Rasse beinahe zerstört. Glücklicherweise wurde 1979 mit Hilfe des regionalen Naturparks der Camargue eine Vereinigung für die Erhaltung der Rove Ziege gegründet. Ihr ist es zu verdanken, daß heute wieder ca. 2.000 Ziegen in der Strauchheide der Provence leben.

Schulterhöhe: Bock: 85-95 cm, Geiß: 70-80 cm; Gewicht: Bock: 80-90 kg, Geiß: 50-60 kg; Farbe: rotbraun, aber es kommt auch grau bis schwarz vor; Gehörn: 2 leicht gedrehte Hörner, Bock: bis 90 cm lang, Geiß: bis 30 cm lang.
Verbreitung: Regionen Bouches-du-Rhône und Var in der Provence in Südfrankreich.

Rassebeschreibung: ©Tiergarten Kleve
Bilder: ©Beate Milerski

Weiterführende Literatur:                        (weitere Ziegenbücher in unserem Büchershop)

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